23
Aug
2016
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Samsung Gear IconX – Konkurrenz für Bragi?

Nach meinem Bragi – the Dash Test im Februar diesen Jahres, darf ich im heutigen Beitrag ein erstes Konkurrenz Produkt testen. Die Rede ist vom Samsung Gear IconX, welches mir die Jungs von wingshandy.com in Verbindung mit einem Samsung Galaxy S7 Edge zur Verfügung gestellt haben.

Bei den Samsung Gear IconX handelt es sich um In-Ear Kopfhörer, welche komplett kabellos sind und sich per Bluetooth mit anderen Geräten verbinden lassen. Zusätzlich könnt ihr euren Puls messen, Schritte zählen, Musik auf den 4GB Speicher spielen und die Kopfhörer per Touch-Geste an der Außenseite steuern. Zusätzlich spricht euch während dem Sport eine Stimme ins Ohr, wie weit ihr schon gelaufen seit, welches Tempo ihr aktuell lauft und wie viele Kalorien ihr schon verbrannt habt.

Was das Gerät sonst noch so alles mit sich bringt, sehen wir in den folgenden Rubriken:

 

 

Samsung Gear IconX – Design

Gehen wir Schritt für Schritt vor und betrachten die Kopfhörer mal direkt nach dem ersten Auspacken. So finden wir kleine Ohrstücke, welche jeweils in eine gummi-artige Ohrhalterung eingesetzt sind. Diese Halterung ist austauschbar und Samsung liefert hier 3 verschiedene Größen mit. Im Ohr eingesetzt, soll sich ein kleiner Gummibügel in dieser Halterung an euer Ohr ideal anpassen. Das funktioniert, weil ein kleines Löchlein eine Verformung und Anpassung an das Ohr zulässt.

Die Optik des eigentlichen Ohrenstöpsel erinnert an alte abgerundete dreieckige Wick Bonbons aus Kindertagen. Sehr viel größer als so ein Bonbon sind die Icon GearX auch gar nicht. Der Aufsatz, der in den Gehörgang geschoben wird, ist marktüblicher Kunststoff, der ebenfalls in 3 verschiedenen Größen beiliegt. Es sollte somit für jede Ohrgröße etwas dabei sein.

Betrachtet man die Kopfhörer aus Designsicht, so kann man an der Verarbeitung und Optik nichts aussetzen. Hier hat Samsung kein Feuerwerk abgeliefert und neben einem Bragi würden die Samsung eher schlicht erscheinen. Samsung liefert seine Kopfhörer in 3 verschiedenen Farben. Ihr könnt die IconX in Weiß, Schwarz oder Blau erwerben – die ich alle als gelungen empfinde. Gerade die weißen und schwarzen Ausführungen machen optisch was her.

 

Samsung Gear IconX – Funktionen

Zu den Funktionen habe ich ja eingangs schon ein bisschen was gesagt, dennoch will ich auf die Dinge erneut genauer eingehen. In erster Instanz entfallten die IconX natürlich ihr volles Potenzial mit Samsung eigenen Smartphones. Die Kopfhörer werden von Samsung selbst als Fitness-Tracker betrachtet. Das liegt natürlich an den vielfältigen Möglichkeiten, die das Gerät mit sich bringt.

Die InEar´s sind Schrittzähler, Pulsmesser, MP3-Player oder einfach nur euer Smartphone Headset zum Telefonieren. Vorteilhaft finde ich, dass man nicht zwingend sein Smartphone benötigt, wenn man mit den Kopfhörern Sport machen möchte. Das ist aber von Anwendungsfall zu Anwendungsfall unterschiedlich. Sofern man keine zwingende GPS Aufzeichnung seiner Lauf-, Wander- oder Fahrradroute benötigt, kann man über den integrierten 4GB großen MP3 Player auch ohne Handy Musik hören.

Mehr hat man selbstverständlich davon, wenn man die IconX mit seinem Smartphone koppelt und Apps wie Spotify oder Runtastic benutzt.

Die IconX

Um den Bragi – The Dash in nichts nachzustehen, hat sich Samsung ebenfalls dazu entschieden, die Funktion zum Durchlassen von Geräuschen einzubauen. Wer nicht jedesmal extra seine Kopfhörer aus dem Ohr nehmen möchte, um mit seinem Nebenmann zu reden, der kann per Touchgeste die Nebengeräusche durchlassen. Dieses Feature hatte mich schon bei den Bragi sehr fasziniert und auch Samsung punktet mit dieser Funktion bei mir.

Wer den integrierten MP3 Player nutzen möchte, muss die Kopfhörer in die mitgelieferte Schale legen, diese per micro-USB-Kabel mit seinem Computer verbinden und dann Lieder auf den integrierten Speicher der Gear IconX kopieren. Wer ein neueres Samsung Smartphone besitzt, kann sogar direkt die Lieder von seinem Handy auf die IconX spielen, das ist dank eines mitgelieferten Adapters möglich.

 

Samsung Gear IconX – Spezifikationen

Messdaten

Akku

Maße

Konnektivität

Lieferumfang

  • verbrauchte Kalorien
  • Distanz
  • Dauer
  • Herzfrequenz
  • Geschwindigkeit

  • Ohrhörer: 47mAh
  • Lade-Etui: 315mAh
  • 2 Ladungen mit Lade-Etui

Ohrhörer

  • Höhe: 18,9 mm
  • Breite: 26,4 mm
  • Tiefe: 26,0 mm
  • Gewicht: 6,3g

Lade-Etui

  • Höhe: 30,3 mm
  • Breite: 92,0 mm
  • Tiefe: 35,3 mm
  • Gewicht: 52g

  • USB 2.0
  • Bluetooth 4.1
  • Bluetooth-Profile: A2DP, AVRCP, HFP
  • Sensoren: Accelerometer, HR Sensor

  • Ladebehälter
  • Ohrhörer
  • Ohrstöpsel(S, M, L)
  • Kurzanleitung
  • USB-Anschluss
  • USB-Kabel
  • Flügelspitzen(S, M, L)

Samsung Gear IconX – Handhabung

Da die Kopfhörer alles daran legen, schön klein, kabellos und unauffällig zu sein, bietet sich hier auch kein großer Spielraum für Bedienungsmöglichkeiten. Das bedeutet, dass ihr diesen Kopfhörer natürlich dank Bluetooth Kopplung über eine App steuern könnt, aber auch mit Touchgesten auf der Außenseite des Gehäuses ist dies möglich.

Die Iconx im Ohr

Wollt ihr die Lautstärke verändern, müsst ihr am linken Earpiece nach oben oder unten wischen. Wenn ihr das Lied pausieren wollt, tippt ihr einmal, bei einem Double Touch wird es das nächste Lied und mit einem Dribble Touch springt ihr ein Lied zurück. Hinter dem Double Touch versteckt sich aber auch noch das Annehmen oder Beenden eines Anrufes. Einen Anruf ganz ablehnen könnt ihr durch langes drücken des Kopfhörers.

Sobald man die IconX in die Ohren einsetzt, erkennen diese die kurze Distanz zueinander und verbinden sich untereinander automatisch. Diese Verbindung berichtet euch das Gerät mit einem kurzen Ton im Ohr. Zusätzlich müsst ihr die Kopfhörer mit dem Gerät eurer Wahl per Bluetooth koppeln, erst dann kann es wirklich losgehen.

 

Die Verpackung

Der Kopfhörer

Das Lade-Etui

 

Samsung Gear IconX – Audio

Die Tonqualität konnte ich beim Joggen, in der Stadt und daheim auf der Couch testen. Somit hatte ich unterschiedlichste Anwendungsfälle und kann ein recht rundes Urteil über die Tonqualität fällen.

In allen 3 Fällen habe ich ein durchweg positives Sounderlebnis genießen können, das liegt in erster Linie an dem festen Sitz der Kopfhörer und der damit verbundenen Abdichtung der Ohren. Somit kommen Außengeräusche natürlich nicht an das Ohr und beeinflußen die Klangqualität nicht. Die abgespielte Musik Klang sauber und nie übersteuert, allerdings hat mir etwas Bass bzw. Fülle gefehlt. Hier haben die Bragi etwas die Nase vorne.

Auch bei dem Feature, was das Durchlassen von Außengeräuschen ermöglichen soll, ist die Klangqualität beim Durchschleifen von Bragi besser. Hier liefern die dafür verwendeten Mikros von Samsung keine saubere Arbeit. Dennoch ist das Feature funktionstüchtig und erfüllt seinen Zweck. Es ist auf keinen Fall nutzlos oder nicht anwendbar.

Die Stimme, die euch durch das Menü führt. ist dafür schön klar gesprochen und man kann gut folgen.

 

Samsung Gear IconX – Akku

Kommen wir zu einer sehr gravierenden Schwachstelle der Samsung Gear IconX – dem Akku. Hier hat es Samsung leider nicht geschafft, einen größeren Akku als 47mAh einzubauen. Vergleichen wir wieder mit den Bragi – The Dash, so stellen wir fest, dort wurden 100mAh verbaut. Das ist direkt das Doppelte.

Samsung versucht diesen geringen Akkuwert mit unterschiedlichen Wiedergabezeiten schön zu reden, aber das ändert nichts an der Tatsache. Auf der Produktseite von Samsung findet ihr folgende Angaben zur Akkulaufzeit:

Standalone Musikwiedergabe: Bis zu 3,8 Stunden
Standalone Musikwiedergabe + Workout: Bis zu 3,4 Stunden
Audio-Streaming (über Bluetooth): Bis zu 1,6 Stunden
Audio-Streaming (über Bluetooth) + Workout: Bis zu 1,5 Stunden

Bragi ruft bei Audio-Streaming über Bluetooth inklusive Workout eine Laufzeit von 3 Stunden aus. Womit logischerweise die doppele Akkukapazität nachgewiesen ist.

Auch das mitgelieferte Ladeetui hat nur einen Akku von 315mAh, damit ladtet ihr die Kopfhörer gerade 2 mal wieder voll. Bragi im Vergleich liefert im Etui einen Akku von 2200mAh. Das reicht für 5 volle Ladungen unterwegs.

Für mich sind das massive Einschränkungen, die schon sehr kritisch hinterfragt werden müssen. Ich kenne viele Personen, die durchaus länger als 1,5 Stunden einen Workout machen und dabei gerne ihre Spotify Playliste hören wollen. Das ist mit Samsung somit nicht mehr erreichbar und ein klares Minus.

Bei meinem Test war in der Tat nach etwas mehr als 1,5 Stunden Schluss und ich musste die IconX wieder laden.

 

Samsung Gear IconX – Lieferumfang

Beim Lieferumfang gibt es keine großartigen Überraschungen. Samsung liefert freundlicherweise InEar Aufsätze in 3 Größen und auch für die Ohrmuschelhalterung sind 3 verschiedene Größen im Karton. Das Ladeetui ist ebenfalls teil des Lieferumfangs und eine Anleitung plus Garantie liegt auch bei.

Neben dem Ladekabel findet sich aber noch ein kleiner USB Adapter, mit welchem ihr die IconX direkt mit Samsung Smartphones der neueren Generation verbinden könnt. Das ermöglicht euch das direkte Überspielen von Musik von eurem Smartphone auf den integrierten 4GB Speicher der Kopfhörer.

Der Lieferumfang der IconX

 

Samsung Gear IconX – Fazit

Ich habe mich sehr gefreut, 6 Monate nach meinem Bragi Test ein erstes Konkurrenzprodukt testen zu können. Mit den Samsung Gear IconX habe ich Kopfhörer ausprobieren dürfen, die zwar vieles genauso gut wie die Bragi machen, aber in manchen Punkten noch viel Luft zum Platzhirschen zu erkennen ist.

Für mich war unter anderem der Tragekomfort der IconX nicht so bequem wie die der Bragi, das kann sich aber bei jeder Person völlig anders ergeben.

Natürlich kosten die Bragi 100 Euro mehr als die Samsung Gear IconX (199,- € auf Amazon), aber jeder muss für sich selbst entscheiden, ob der geringere Preis einen sehr defizitären Akku rechtfertigt. Zusätzlich haben die Bragi noch den Vorteil, dass man damit Schwimmen gehen kann, was bei Samsung nur mit einem minimalen Wasserschutz abgedeckt ist.

Da ich glücklicherweise beide Modelle testen konnte, würde ich trotz dem teureren Preis zu den Bragi – The Dash tendieren, da diese Kopfhörer das rundere Gesamtbild abliefern. Dennoch wird es viele glückliche Käufer der Samsung Gear IconX geben, da diese wunderbar mit der Samsung Welt harmonisieren.

Samsung Gear IconX – Wertung

Design  |  9
Lieferumfang  |  8
Akkulaufzeit  |  5
Preis  |  7
Preis/Leistung  |  6

 

Gesamt  |  7

 

 

19
Aug
2016
0

Huawei P9 – Mehr Kamera als Smartphone?

Nach meinem ersten Test über das HTC 10, ist heute das neue Huawei P9 dran, welches mir ebenfalls durch meinen Partner 1und1 zur Verfügung gestellt wurde.

Release des neuen Flagschiffs von Huawei war bereits im April diesen Jahres, aber ich wollte unbedingt die Qualität der verbauten Leica “Kamera” selbst testen. Zusätzlich wächst die Marke Huawei in den letzten 12 Monaten auch im europäischen Markt enorm, weshalb sich hier ein prüfender Blick lohnt.

Meinen Test untergliedere ich wieder in mein nun etabliertes Muster. Ihr könnt auch direkt zu den Punkten springen, die euch interessieren, in dem ihr im Inhaltsverzeichnis auf das Kapitel klickt.

 

Huawei P9 – Design

Das Design ist direkt auffallend, erinnert es doch sehr an einen bekannten globalen amerikanischen Hersteller mit einem Obstsymbol.

Schön schlank liegt es sehr gut und bequem in der Hand. Das Gehäuse ist hochwertig verarbeitet, bietet abgerundete Kanten um das gesamte Gerät und wirkt sehr robust. Mir gefällt sofort, dass dieses Smartphone mit keinerlei Erhöhung/Ausbeulung trotz schmalem Gehäuse aufwartet. Wie es Huawei und Leica geschafft haben die grandiose Kamera – dazu später mehr – in diesen dünnen Body zu verbauen, bleibt wohl ein Geheimnis. Ich kann mir aber vorstellen, dass der Release in so einigen Designteams bei den Mitbewerbern für richtig lange Gesichter gesorgt hat.


Nimmt man das P9 das erste Mal in die Hand, stellt man fest, dass man es hier mit einem absoluten Leichtgewicht zu tun hat. Gerade ein mal 144 Gramm bringt das Handy auf die Waage und ist damit eines der leichtesten seiner Gattung.

Bei dem Display ist mir in meiner gesamten Testphase positiv aufgefallen, dass es sehr wenig für Fingerabdrücke anfällig war. Hier habe ich schon so einige andere Smartphones nach kurzer Nutzung mit einem übersäten Display gesehen, das Huawei P9 hat dieses Problem erfreulicherweise nicht.

Das Gerät kommt mit Softwaretasten daher, welche sehr nah an der unteren Displaykante angesiedelt sind. Bevor die Frage nach dem Fingerprintsensor aufkommt, diesen findet man nicht auf der Vorderseite des Gehäuses, er wurde auf der Rückseite in der oberen Hälfte mittg unterhalb des Blitzes platziert. Man erreicht den Sensor sehr gut mit dem Zeigefinger und kann damit sehr bequem das Handy entsperren. An der oberen Displaykante findet man eine kleine Mikrofonöffnung, die Frontkamera und einen Sensor.

 

Wie schon erwähnt, befindet sich der Fingerprintsensor hinten und auch sonst ist die Rückseite sehr unaufgeregt. Lediglich der obere Streifen enthält hinter einem kleinen Glasstreifen, 2 Leica Kameraobjektive je 12 Megapixel und den dazugehörigen Blitz.

An der rechten Gehäuseseite befinden sich die Lautstärketasten und der Powerbutton. Die Verarbeitung dieser Buttons lässt keine Wünsche übrig und ich konnte keinerlei Spiel beziehungsweise wackeln feststellen.

An der Unterseite findet man mittig den USB-C Anschluss um das Gerät zu laden. Links davon wurde der 3,5 Klinke Anschluss gesetzt, ich meine erneut eine extreme Ähnlichkeit zu einem anderen… lassen wir das. Rechts neben dem USB-C ist der Lautsprecher verbaut, eine absolut normale Positionierung.

Wer sein Gerät mit einer micro-SD-Karte erweitern will, muss dafür an der linken Gehäuseseite oben den kleinen Schacht mit einer Nadel oder dem mitgelieferten Tool öffnen. Beim ersten Öffnen werdet ihr feststellen, dass es ein Schacht mit zwei Kartenslots ist. Leider gibt es nicht wie bei anderen Smartphones (z.B.: OnePlus X) die Möglichkeit, entweder zwei Sim-Karten oder eine Sim-Karte plus micro-SD-Karte zu verwenden. Es geht hier nur Sim- plus micro-SD-Karte. Die micro-SD könnt ihr aber bis zu einer Kapazität von 128GB einsetzen.

Das Huawei ist in drei verschiedenen Farben erhältlich – Grau, Silber oder Gold. Auch die Farben deuten sehr auf eine Abkupferung vieler Merkmale eines Herstellers aus Cupertino hin.

Es gibt das P9 aber zusätzlich auch in einer Lite oder in einer Plus Version. Wer also etwas weniger Geld ausgeben oder ein größeres Display haben möchte, hat hier die Möglichkeit auszuweichen.

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17
Aug
2016
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Doch wieder ein Iphone? Ein Selbstversuch

Die iPhone Flucht

Mein Android Device - OnePlus Two

Mein Android Device – OnePlus Two

Circa 4,5 Jahre ist es jetzt her, dass ich bei Smartphones Apple den Rücken gekehrt habe. Damals wechselte ich vom iPhone 4S auf ein Samsung Galaxy S3. Ich besaß zwar schon ein MacBook und ein iPad, dennoch konnte ich mich nicht mehr mit dem OS von Apple anfreunden. Zu starr war mir das Betriebssystem, zu sehr wurde mir vorgeschrieben, welche Apps ich doch nutzen müsste.

In diesen 4,5 Jahren habe ich auf der Android Seite viel erlebt und gelernt. Erst besaß ich das Samsung Galaxy S3, dann das Nachfolgemodell Galaxy S4. Anschließend machte mich der neue Anbieter OnePlus neugierig, bei denen man nur über ein Invite System an das Gerät kam. Das OnePlus One war der Anfang und das OnePlus Two ist mein aktuelles Android Smartphone.

Jedes meiner Smartphones habe ich gerootet, andere customized Betriebssysteme installiert, Einstellungen vorgenommen, die tiefer in die OS Landschaft eingreifen und viel ausprobiert. Dabei habe ich es immer sehr genoßen, selbst entscheiden zu dürfen, welche App ich als E-Mailprogramm verwenden möchte und das ich vorinstallierte Apps löschen konnte. Aber auch kleine Möglichkeiten, wie zum Beispiel das Erweitern des Speichers mit einer micro-SD-Karte, sind für mich bei heutigen Handypreisen sehr entscheidende Merkmale.

 

 

Ein Comeback?

iPhone 6S

Zurück zu Apple? Das iPhone 6S

Nichts desto trotz ist immer ein gewisser Restreiz des iPhone bei mir hängen geblieben. Irgendetwas in mir hat sich die letzten Wochen so lautstark gemeldet, dass ich mich entschieden habe, mir wieder ein iPhone 6s mit 64GB zu holen. Dieses werde ich für die nächsten 4 Wochen als mein Haupthandy in vollem Umfang nutzen. Ich will für mich herausfinden, was sich verändert hat.

Bin ich trotz all meiner Technikaffinität zu doof ein iPhone in vollem Umfang zu nutzen? Oder brauche ich zwingend die Android Freiheit, die es mir in so vielen Bereichen bietet? Vielleicht ist es aber auch ein Fluch bei Android so viel verändern zu können.

In 4 Wochen weiß ich mehr. Dann werde ich in einem ausführlichen Artikel berichten.

19
Jul
2016
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HTC 10 Test – Hält es was es verspricht?

1und1 hat mir als erstes Gerät zum testen das HTC 10 zur Verfügung gestellt. Dieses neuen Smartphone aus dem Hause HTC soll wieder zurück zu altem Glanze verhelfen, aber gelingt es mit dem 10er wirklich? Dafür habe ich das Handy in ausgiebig geprüft. Wer nicht alles lesen will, der kann dank des Inhaltsverzeichnises zu seinem gewünschten Punkt springen.

 

 

HTC 10 – Design

Optisch gefällt mir das HTC 10 auf Anhieb sehr gut. Es ist in ein nahtloses Metallgehäuse verpackt worden, welches mit einer matt glänzenden Oberfläche auffällt. Der Body hat eine sehr gute Verarbeitung und liegt auch sehr angenehm in der Hand, was den leicht abgerundeten Kanten geschuldet ist. Auf der Rückseite hat das Gerät eine minimale Wölbung, was dem Haltegefühl zusätzlich entgegenkommt. An der dicksten Seite ist das Smartphone 9mm und an der dünnsten Stelle 3mm dick. Durch das etwas kleinere Display, ist natürlich das gesamte Smartphone in seiner Größe und Gewicht sehr handlich zu bewerten. Das Metallgehäuse verleiht dem ganzen trotzdem eine gewisse Robustheit.

Auch wenn ich kein großer Freund von aus dem Gehäuse hervorstehenden Kameralinsen bin, so ist es hier noch in einem sehr erträglichen Rahmen und unauffällig gelöst worden.

An der Oberseite befindet sich mittig der Klinke Anschluss und unten ebenfalls in der Mitte ein USB-C Anschluss um das Gerät zu laden. In unmittelbarer Nachbarschaft findet sich unten ein Teil der Stereo Frontlautsprecher mit 24-bit Hi-Res-Sound. Der andere Speaker ist genau neben dem Kopfhörereingang platziert, wodurch der Boomsound zustande kommt den HTC auslobt.

Die an der rechten Seite befindlichen Volumetasten sind solide und wackeln nicht. Und auch der Powerbutton – der eine auffällige Riffelung hat, gibt keinen Anlass etwas zu reklamieren. Oberhalb der Volumetasten befindet sich noch der Schacht für die Nano-Simkarte. Auf der linken Gehäuseseite könnt ihr eine micro-SD-Karte mit bis zu 200GB einsetzen.

Das HTC 10 ist in drei verschiedenen Farben erhältlich – Carbon Grau, Glacier Silber oder Topaz Gold. Da sollte für jeden etwas dabei sein.

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