12
Jan
2017
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Bragi The Headphone – Eine Gefahr für Apple Airpods?

Vor etwas mehr als 11 Monaten habe ich die hochgelobten Bragi – The Dash testen dürfen. Ich war damals sehr überrascht, wie weit die heutige Technik ist und freue mich, heute über ein weiteres Bragi Produkt schreiben zu können. Vor mir liegen die frisch veröffentlichten „The Headphone“. Das sie eine Gefahr für Apples neue Airpods darstellen, wird euch dieser Text verdeutlichen.

 

The Headphone sind sowas wie „der kleine Bruder“ von „The Dash“ und das in fast allen Belangen. The Headphone sind deutlich günstiger (160,- €) als die The Dash (299,- €), haben weniger Features und eine abgespecktere Bedienungstechnologie. Selbst beim Lieferumfang gibt es deutliche Unterschiede, aber darauf gehe ich in den einzelnen Abschnitten konkreter ein.

 

The Headphone – Featurevergleich

Wirft man einen Blick auf die Ausstattung, so versteht man schnell, warum diese Kopfhörer nur knapp die Hälfte im Vergleich zu den The Dash kosten.

Es fehlen z. B. folgende Features: Wasserdicht, Bluetooth LE, Fitnesstracking (inkl. Herzfrequenzmesser) oder auch der integrierte Musik Player. Selbstverständlich muss jeder für sich selbst abwiegen, was man davon wirklich braucht, aber gerade der integrierte Musik Player ist ein sehr interessantes Feature, da man zum Musikhören beim Joggen nicht extra ein Smartphone bräuchte. Daraus lässt sich allerdings ableiten, dass Bragi hier reine Bluetooth Kopfhörer liefern möchte, die auf jeglichen Schnickschnack verzichten.

Was bleibt, sind dennoch die nicht uninteressanten Funktionen Audio Transparency und Passive Noise Isolation. Man schaltet also entweder alle Geräusche der Umwelt ab, oder lässt sie durch Hinzuschalten kleiner Mikrofone „durch“. Das ist sehr bequem, wenn man angesprochen wird und die Kopfhörer nicht jedes mal extra aus dem Ohr nehmen möchte. Zum Glück hat sich Bragi bei diesen beiden Features entschieden, sie beizubehalten.

The Headphone

 

The Headphone – Bedienung

Ein weiterer gravierender Unterschied ist die Bedienung. Für mich allerdings ganz klar zum Negativen. Wo vorher eine interessante und innovative Wisch-Gesten-Steuerung im Einsatz war, sind bei The Headphone drei kleine Knöpfe verbaut, die jegliche Steuerung übernehmen sollen.

Warum mich diese Knöpfe stören? Zum einen muss man erst mal ertasten, ob man jetzt den richtigen Knopf gefunden hat. Zum anderen hab ich jedes mal, wenn ich einen Knopf gedrückt habe, mir den Kopfhörer noch mehr in den Gehörgang geschoben, was schon sehr unangenehm war.

Auch fehlt die Möglichkeit, mit Kopfbewegungen zum Beispiel Anrufe anzunehmen oder abzulehnen.

Hat man bei The Dash noch zwingend die Bragi eigene App gebraucht, so koppelt man The Headphone lediglich in der jeweiligen Bluetooth Übersicht direkt mit dem Smartphone. Danach sind sie sofort einsatzfähig und können entsprechend Musik Apps oder Anrufe über die Knöpfe steuern. Eine weitere Einrichtung ist nicht notwendig.

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6
Jan
2017
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Das war mein 2016 – Jahresrückblick

Mein 2016

Der erste Artikel im neuen Jahr 2017 soll natürlich wieder ein Rückblick auf mein Blogjahr 2016 werden. Und als ich mir gerade einen Überblick verschafft habe, was eigentlich alles war, habe ich erst mal gesehen, wie viel wirklich passiert ist. 27 Artikel, 10 Produkttests, 5 Kooperationen, 1 YouTube Video und viele neue Leser. Das mag für echte Blog Größen sehr armseelig klingen, für mich ist es ein stolzer Wachstum. Sehr häufig merkt man es selbst, wenn es um den Moment des Schreibens geht. Hierfür braucht man Zeit, Lust und Inspiration. Das ganze neben einem Beruf, Eheleben und Freizeit unter einen Hut zu packen, ist da gar nicht immer so leicht.

Aber genug der Ausreden, sehen wir uns etwas genauer an, was 2016 alles geschehen ist.

 

Kooperationen

Genau genommen war letztes Jahr ‚das Jahr der Kooperationen‘ für mich. Aus dem nichts entstanden viele neue Partnerschaften aus denen wiederrum viel Content für diesen Blog entsprungen sind. So durfte ich noch vor Release die nagelneuen Bragi- The Dash testen und mir einen Eindruck verschaffen. Von mobilegeeks.de erhielt ich das ASUS ZenFone Maxwelches ich nach 4 wöchiger Testzeit behalten durfte. 1und1 stellte mir 2016 die Handys HTC 10, Huawei P9 und das Sony XperiaX zum testen zur Verfügung. Der lokale Handyladen am Münchner Hauptbahnhof – wingshandy.com – entschied sich, mir die Samsung Virtual Reality Brille und die Samsung Gear IconX mit einem Samsung Galaxy S7 Edge zu überlassen. Und mit der befreundeten Bloggerin Katharina von photopraline.com testeten wir die zwei Geräte EOS 80D und die 1 DX Mark II  die uns netterweise Canon zuschickte – und erzeugten einen Beitrag über die Grundlagen der digitalen Fotografie. Wie ihr sehen könnt, ich hatte verdammt viel Technik in den Händen und einen enormen Spaß das alles für euch unter die Lupe zu nehmen. Daraus resultierten insgesamt 10 Produkttests, die noch mehr hätten werden können, hätte ich es zum Jahresende nicht so schleifen lassen.

Für das Jahr 2017 habe ich aber natürlich auch schon neue Pläne. In Kürze erhalte ich die Apple Watch Series 2, ich schreibe über meine ersten 100 Tage mit dem iPhone 7 Plus und halte weiter nach lukrativen Kooperationen Ausschau. Hier kann ich mich weiterhin auf 1und1, wingshandy.com und Canon verlassen, was mir die Sache natürlich ungemein erleichtert. Ob noch weitere Partner an Bord kommen? Wir werden sehen…

 

Blog

Auf meinem Blog selbst hat sich auch einiges getan. In erster Linie habe ich viel Wert darauf gelegt, für euch Leser die Lesbarkeit der Artikel zu verbessern. Hierfür habe ich meine Artikel mit einem “Read more” Button auf der Startseite gekürzt, eine Bewertungsskala bei meinen Tests am Ende eingeführt und bei sehr langen Tests auch am Anfang ein Inhaltsverzeichnis angeführt.

Einen für mich noch neuen Weg bin ich dann noch mit meinem ersten YouTube Video gegangen, um das Unboxing des ASUS ZenFone Max festzuhalten.

 

Stand heute wurde das Video 813 mal aufgerufen, was für einen allerersten Versuch doch sehr zufriedenstellend ist. Viel mehr sagt mir das ganze aber, dass hier noch viel mehr Potenzial vorhanden ist. Auch wenn ich in der Zwischenzeit bei keinem weiteren Test YouTube involviert habe, so habe ich im Hintergrund viele wichtige Dinge für weitere Videos gelernt, die auf einen Schlag eine andere Qualität erzeugen werden. Ich werde somit 2017 verstärkt YouTube in meinen Blog einbinden.

Mit der Anzahl von 27 Artikeln bin ich weitestgehend zufrieden, das sind ca. 2 pro Monat und liegt im Rahmen meiner Vorstellung. Dennoch würde ich es gerne schaffen, im Jahre 2017 auf ca. 3 Beiträge zu kommen, sofern es die Zeit zulässt.

Viel wichtigere Pläne habe ich aber mit der Website und meinem Logo. Hier habe ich das Ziel, 2017 ein professionelles Logo bzw. einen einheitlichen Auftritt für alle Plattformen zu schaffen. Das ist mir aufgrund der mittlerweile erreichten Reichweite wichtig und soll dem ganzen auch langfristig mehr Substanz verleihen. Ebenfalls habe ich in der Zwischenzeit feststellen müssen, dass mein aktuelles Template nicht mehr allen Wünschen gerecht wird, hier wird also auch sehr sorgfältig ein neues Template gesucht und im Laufe der Zeit eingebunden.

 

Sonstiges

Mein Frau wird sich Bedanken, wenn Sie feststellt dass ich unsere Hochzeit unter “Sonstiges” gepackt habe. Selbstverständlich ist das ein riesiger Meilenstein 2016 gewesen, allerdings keiner, den ich hier in meinem Blog besonders behandeln möchte. Dennoch kann ich voller Stolz behaupten, dass wir eine wundervolle Trauung im Juli mit all unseren Freunden und Familie feiern durften, bei denen ich mich auch auf diesem Wege ein weiteres mal bedanke.

 

Vielen Dank an alle!

 

An die Hochzeit angeschlossen war dein weiteres Highlight – die Hochzeitsreise. Im September ging es für uns 3 Wochen nach Hawaii. Dass diese Zeit unbeschreiblich war, werde ich wohl kaum erwähnen müssen, deshalb lasse ich hier einfach nur paar Bilder sprechen.

 

 

Für zwei gute Freunde habe ich im letzten Jahr dann auch noch geholfen, ihre Websiten in Betrieb zu nehmen. Für den einen war es die Website zu seinem eigenen neuen Business – Denk-Labor – als Business Coach, Trainer und Berater. Bei dem anderen war es allerhöchste Eisenbahn, dass er seine Passion endlich der ganzen Welt zeigt – georgmayrphotography.com ist seine Seite auf der er all seine privat geschossenen Fotos präsentiert. Netterweise hat Georg sich die Zeit genommen und für mich neue Business Fotos gemacht, das Ergebnis kann sich sehen lassen.

 

Für mich weiterhin ein absolutes Naturtalent welches von der Fotografie mit Sicherheit leben könnte. Hoffentlich kann ich irgendwann mal behaupten – “Ich habe seine allererste Website gelaunched”.

 

Und zu guter Letzt habe ich kurz vor dem Jahreswechsel noch entschieden, eine neue berufliche Herausforderung anzunehmen, auf die ich mich schon jetzt sehr freue. Ab dem 01.04.2017 wechsel ich zu dem Unternehmen Talentry GmbH und werde dort als erster Senior Key Account Manager das Bestandskundenportfolio ausbauen. Dieses noch junge Unternehmen hat alles zu bieten, was ich schon immer mal in meinem beruflichen Werdegang haben wollte und somit blicke ich voller Zuversicht auf meinen Start in knapp 13 Wochen.

Das war es also – mein Jahr 2016. Wie viel ich in diesem Rückblick jetzt eigentlich noch vergessen habe, will ich gar nicht wissen, aber das ist auch gar nicht Sinn und Zweck dieses Artikels. Das letzte Jahr war ein tolles Jahr für mich und meinen Blog, 2017 wird genau so oder noch besser.

Für den tollen Leserwachstum möchte ich mich abschließend aber ganz besonders bedanken. So viele neue interessierte Besucher für diesen Blog hatte ich nie für möglich gehalten, aber ihr zeigt mir, wie groß euer Interesse an meinen Artikeln ist. Das motiviert natürlich das ganze noch weiter zu pushen. Das werde ich im neuen Jahr natürlich angehen.

13
Nov
2016
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Digitale Fotografie – technische Grundlagen

Canon hatte photopraline.com und mir zwei tolle Spiegelreflexkameras – EOS 80D und 1 DX Mark II – zum Testen zur Verfügung gestellt. Dazu folgt nun mein Beitrag über die technischen Grundlagen und ein Vergleich beider Kameras. Am Ende dann noch ein kleines Pro & Cons nach unserem 4 wöchigen Test. Bei photopraline.com findet ihr aber bereits einen Artikel über die Kamera 1 DX Mark II im Live Test.

 

  1. Verschlusszeit

Man kann die Belichtung über zwei Einstellungen regeln, die Verschlusszeit und die Blendenöffnung. Der Bildsensor benötigt eine bestimmte Menge an Licht, um ein Bild erfassen zu können. Ist das geschossene Foto zu hell, ist es überbelichtet. Das heißt, es ist zu viel Licht auf den Sensor gefallen. Ist das fertige Foto zu dunkel, ist zu wenig Licht auf den Sensor gefallen.

 

Über die Einstellung TV (Blendenautomatik) könnt ihr die Verschlusszeit einstellen, dabei werden euch Bruchteile einer Sekunde angezeigt 1/60 1/125 1/250 etc. Die Blende stellt sich dazu automatisch ein.

 

Abhängig vom Motiv, das man fotografieren möchte, muss die Belichtungszeit verändert werden. Möchte man zum Beispiel eine schnelle Bewegung auf dem Bild „festhalten“, muss man die richtige Belichtungszeit festlegen.

 

lang                                                                                    kurz

1/2 1/4 1/8 1/15 1/30 1/60 1/125 1/250 1/500 1/1000 1/2000

 

Merke:

  • Mit der Belichtungszeit wird geregelt, wie lange Licht auf den Bildsensor fällt. Kurze Belichtungszeit = dunkles Foto, Lange Belichtungszeit = helles Foto
  • Bei langen Belichtungszeiten mit Stativ fotografieren, da die Fotos sonst verwackelt werden.
  • Die Belichtungszeit ist je nach Motiv für das Ergebnis notwendig (will man zum Beispiel fließendes Wasser eingefroren oder in Bewegung zeigen).
  • Als Faustregel: Ideale Belichtungszeit = Brennweite. Bei einer Brennweite von 85 mm = die richtige Belichtungszeit 1/85. (Aber Achtung! Es kann bei diversen Kameras zu Abweichungen kommen.)

 

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25
Okt
2016
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Das neue iOS 10.1 Update ist da

Gestern Abend deutscher Zeit, veröffentlichte Apple das von iPhone 7 Plus Besitzern lang erwartete Update iOS 10.1

Mit dieser neuen Version, kommt endlich das bereits lang angekündigte Foto Feature für Tiefenschärfe Aufnahmen. Diese Besonderheit ist allerdings nur den Geräten iPhone 7 Plus mit seinen 2 Kameras vorbehalten. Hatte es Apple schon so auf seinem iPhone 7 Event demonstriert, so brauchte es nun noch weitere 8 Wochen bis es nun integriert wurde. Dennoch ist es immer noch als Beta gekennzeichnet und wird wohl noch ein paar Updates erhalten.

Natürlich konnte ich es mir nicht nehmen lassen die neue Funktion zu testen und bin begeistert. Das was einem von Apple demonstriert wurde, sieht auch genauso gut in Wirklichkeit aus. Um ein paar Eindrücke zu vermitteln, habe ich meine Testbilder eingefügt.

 

 

Die weiteren Änderungen von iOS 10.1 im Überblick:

Kamera und Fotos

  • Porträtkamera für iPhone 7 Plus in beta Stadium, mit der ein Tiefeneffekt erzeugt wird
  • Personennamen in der Fotos-App werden in iCloud-Backups gesichert
  • Verbesserte Darstellung von Fotos in einem breiten Farbspektrum in der Rasterdarstellung der Fotos-App
  • Beheben eines Problems, das bei manchen Benutzern beim Öffnen der Kamera-App einen verschwommenen oder blinkenden Bildschirm verursachte
  • Beheben eines Problems, das gelegentlich beim Aktivieren der iCloud-Fotomediathek zum plötzlichen Beenden von „Fotos“ führte

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