about me

Blogger & Technik Fan aus dem Münchener Umland

Meine Story

Ein kleiner digitalnaive?!

Ich habe mir viele Gedanken gemacht, was auf meiner „about me“ Seite stehen muss.

Will ich wirklich dem Standard folgen und die langweiligen Fakten auflisten? Ist es nicht viel interessanter, griffigere Informationen über die Person zu erfahren?

Klar, ein langer Text bedeutet auch, dass man sich Zeit zum Lesen nehmen muss, aber wenn es jemanden wirklich interessiert, dann nimmt er sich diese auch gerne. Deswegen habe ich mich entschieden, meine Geschichte zu erzählen, wie meine Liebe zur Technik entstanden ist und was ich schon so alles damit erlebt habe.

Bewusst gehe ich in diesen Texten auf meine Erfahrungen mit technischen Produkten ein, damit sich für euch ein besseres Bild über meinen Hintergrund zeichnet.

Ich betrachte diese Seite aber auf keinen Fall als statisch. So weiß ich jetzt schon, dass ich sie immer wieder überarbeiten oder verändern werde. Es ist wie eine kleine Biografie und die braucht nun mal Feinschliff. Na gut, einen kurzen Abriss bekommt ihr doch vorab.

 

 

Fakten

Ich bin Anfang 30, lebe nähe München und arbeite als Senior Account Manager im Marketing Bereich für eine große Amerikanische Firma. Nach meinem Realschulabschluss machte ich eine Ausbildung zum Einzelhandelskaufmann bei Media Markt, da ich irgendwie keine Lust hatte den vorliegenden Ausbildungsvertrag bei der Sparkasse zum Bankkaufmann zu unterzeichnen. Nach 3 Jahren Ausbildung, Weiterbildung zum Produktmanager und 2 Jahren Berufserfahrung, entschied ich die Branche zu wechseln. Ich wechselte zu stellenanzeigen.de in den TeleSales Bereich, wo ich nach kurzer Zeit zum Teamleiter ernannt wurde und 4 Jahre arbeitete. Nach dieser Phase reizte mich ein Job bei Amazon und so war mein nächster Schritt ein großer. Ich arbeitete ebenfalls 4 Jahre für dieses globale Unternehmen als Account Manager für 3rd Party Marktplatz Anbieter und die Payment Lösung. Anschließend wurde Teradata auf mich aufmerksam und bot mir eine Stelle als Senior Account Manager im Bereich Omni-Channel-Marketing an, welchen ich 3 Jahre ausgeübt habe. Aktuell habe ich mich entschieden eine neue Herausforderung anzunehmen. Deshalb wechsel ich zum 01.04.2017 zu meiner neuen Firma Talentry um dort ebenfalls als Senior Account Manager die Key Accounts auszubauen.

In meiner Freizeit verbringe ich mit meiner Frau die meiste Zeit damit die Natur zu erkunden. Das ganze machen wir am liebsten beim wandern in den Bergen, auf dem Mountainbike oder beim Joggen durch umliegende Wälder. Verbunden wird das meistens mit spannenden Reisen in die große weite Welt. Nach Trips durch Kuba und Kanada, folge letztes Jahr unsere 3-wöchige Hochzeitsreise auf Hawaii. Aber auch das Treffen unserer Freunde in Deutschland und Europa ist Teil unserer Freizeit, welche wir oft mit Städtetrips verbinden.

Wenn das Wetter mal nicht so mitspielt, verfallen wir unserer Sucht – Serien schauen. Aber auch das Zocken von neuesten Hits auf der Playstation 4 oder dem PC konnte ich nie ganz ablegen. 

 

Das war die Kurzfassung die es über mich zu berichten gibt. Wer wissen will wie ich zu meinem technischen Grundwissen und meiner Affinität zu den neuen Medien gekommen bin, der kann jetzt die lange Version lesen.

 

PC / Laptops 

Begonnen hat alles mit einem Computer, den mir meine Schule Ende der 90er geliehen hatte, damit ich weiterhin – meine Eltern ließen sich damals scheiden und mein Dad nahm den PC mit – meine Textverarbeitungs-Hausaufgaben erledigen konnte.

Diesen Computer vertickte ich einem Freund, der es zum Weihnachtsgeschenk für seine Mutter machte, um aus dem gewonnen Geld meinen ersten eigenen PC selbst zusammenzustellen. Ich fuhr voller Euphorie in die Schillerstraße, der absoluten Computermeile Münchens und schleppte mit jungen 16 Jahren alle Komponenten mit der S-Bahn nach Hause.

Leider waren meine ersten Versuche nicht gerade von Erfolg gekrönt, schraubte ich doch das Motherboard ohne jegliche Abstände direkt auf das Blech des Gehäuses und erzeugte jedes mal einen Kurzschluß. Netterweise tausche man mir 2x das Gehäuse, weil ich sehr glaubwürdig oder auch unwissend behauptete, dass dass Netzteil seie hinüber. Ein guter Freund erst konnte mir helfen, als ich ihm beim dritten Versuch zeigen sollte, wie ich die Hardware einsetzen würde.

Die Nerd Ecke

Ab dem Moment nahm meine PC-Bastelkarriere seinen Lauf. Jahr für Jahr kaufte ich mir die neueste Hardware, tauschte Komponenten und installierte Windows um Windows Versionen. Die alte Hardware wurde immer für gutes Geld über Foren oder Auktionsplattformen wie Ebay verkauft, damit der Hardwaretausch nicht in einem finanziellen Fiasko endete.

Es kamen Lan-Partys, für die man noch die guten alten 17″ Röhrenmonitore hunderte von Metern schleppte, auf Stühlen schlief und die Nacht zum Tag machte. Zuhause wurde dann Mutter bekniet, dass  man doch ein 56k Modem brauche und so rauschte und knackste auch in meinem „Kinderzimmer“ der Klang des guten alten Internetverbindungsaufbaus. Voller Aufregung freute man sich damals als der Download eines einzigen MP3-Liedes innerhalb von 20 Minuten abgeschlossen war… Kinder, waren das Zeiten.

Heute zähle ich einen Windows-PC, einen alten Linux-PC, ein MacBook Pro Retina 15″, ein MacBook 12″ und ein iPad Mini 2 mein Eigen. Mit all diesen Geräten versuche ich die neue digitale Welt so gut wie möglich zu erforschen, am Zahn der Zeit zu bleiben und viel zu lernen. Ob man dafür so viel Hardware bräuchte? Sicher nicht! Aber irgendein Laster muss man(n) ja haben.

 

Handys / Smartphones

In den Jahren rückten dann auch immer die Handys und später die Smartphones in meinen Interessensradius. Mein Vater kaufte mir – als einem der ersten Kinder in unserer Schule (ich war 16 und in der 8.ten Klasse) – ein Handy. Es war das Siemens C25 und zu dieser Zeit noch etwas unbeschreiblich Besonderes.

Auf das C25 folgten das Nokia 3210, 3310, 8210, 6210, 8310 und 6230. Und dann hatte auch ich eins, ein iPhone 3G. Natürlich konnte ich auch hier nicht dem Zwang widerstehen, immer das neueste Modell zu haben und so ersetzte ich das 3G mit dem 3GS, das 3GS mit dem 4 und das iPhone 4 mit dem 4s, bevor ich in Sachen Smartphone Apple den Rücken kehrte.

Ab dem iPhone 3GS begann ich auch bei den Smartphones mich nicht vom Hersteller in die Schranken weißen zu lassen. Jailbreaken gehörte für mich ab diesem Moment zum absoluten Muss bei allen folgenden Geräten. Ich wechselte zu Android und holte mir das Samsung Galaxy S3, bei welchem ich mir ebenfalls das Entsperren (Rooten) aneignete.

Nach dem Galaxy S4 entschloß ich mich keine horrenden Beträge mehr für Smartphones zu investieren und entdeckte China Smartphones für mich, was mit dem Kauf des OnePlus One startete und anschließend zu dem OnePlus Two führte.

Leider verwarf ich Mitte 2016 meinen löblichen Entschluß keine horrenden Summen mehr zu investieren wieder. So entschied ich mich nach langer Abszinenz doch wieder ein iPhone zu holen. Ich wollte einfach wissen ob meine alten Abwanderungsgründe immernoch präsent waren. Was soll ich sagen, das iPhone 6s besaß ich knappe 3 Monate und dann folgte mein aktuelles iPhone – das 7 Plus.

Doch damit nicht genug, ich bin auch noch schwach geworden und habe mir die Apple Watch Series 2 gegönnt. Das ist der aktuelle Stand der Dinge. Und ihr könnt in 2 Beiträgen lesen warum ich wieder das Lager gewechselt habe.

 

 

raspberry Pi

Die kleine Platine wurde in Großbritannien ursprünglich für junge heranwachsende IT-Informatiker entwickelt. Es dauert allerdings nicht lange und es fand sich eine große Community, die in diesem kleinen Computer Potenzial für diverse Projekte sah.

Als ich in einigen Artikeln über eben jene Projekte las, wurde mir klar, so was brauchst du auch. Ich bestellte mir meinen ersten raspberry Pi, um meinen ersten Linux Erfahrungen zu sammeln und eine Media-Server-Software (XBMC) zu installieren. Diese diente dazu, auf meinem Fernseher im lokalen Netzwerk meine Filme, Serien oder Fotos abspielen zu können.

 

Je mehr ich lernte, desto mehr wuchs mein Verständnis für andere Umsetzungen. So folgten Projekte wie eine eigene Cloud, ein NAS-Server, ein Webserver und eine Retro Spiele Konsole. All das verteilt sich auf meinen mittlerweile 4 Raspberry Pi in meiner Wohnung.

Mein nächstes Gebiet, welches ich auf dem raspberry erkunden möchte, ist ab sofort das Thema Heimautomation und das TOR-Netzwerk. Im Bereich der Hausautomation habe ich die ersten erfolgreichen Gehversuche hinter mir. So kann ich mittlerweile per Handy meine Funksteckdosen schalten, was mir weitere möglichkeiten für Automatisierungen bietet. Das ganze versuche ich nun mit meinen neuen Philips HUE-Light zu verknüpfen und auszubauen.

Aus einer Zeitschrift habe ich schon einige sehr interessante Profile die bei Einschalten von Sonos zum Beispiel die Lichter automatisch dimmt oder ausschaltet. Das sind meine nächsten Dinge die ich vertiefen möchte.

 

 

Reisen

Neben der digitalen Welt interessiere ich mich aber auch sehr für die „echte“ Welt. In Europa gibt es nur noch sehr wenige Länder, die ich nicht bereist habe. Nahezu jede Hauptstadt habe ich schon erkundet und liebe es, weitere zu entdecken.

Blickt man etwas über die europäischen Grenzen, so kann ich derzeit leider nur den Amerikanischen Kontinent mit Reisezielen vorweisen. Dort allerdings habe ich mir das Kuba angesehen, wie es wohl keiner mehr zu Gesicht bekommen wird. Der alte Charme dieses abgeschotteten Landes mit all seinen Facetten war eine wirklich tolle Erfahrung, an die ich mich ein Leben lang erinnern werde. In 2 Wochen bereiste ich Havanna, Viñales, Cayo Levisa, Trinidad und Cienfuegos. Die alten Autos, das Vermächtnis von Fidel Castro und Menschen die trotz „Diktatur“ ein fröhliches Leben leben, das war mein Eindruck von Kuba.

Der zweite große Roadtrip verlief 3 Wochen von der kanadischen Westküste hinein in die Rocky Mountains. Bären, eine unbeschreibliche Natur und ewige Weiten haben sich hier sehr in mein Gedächtnis gebrannt. Hier lernt man als Deutscher sehr schnell, was es bedeutet, mehrere Stunden auf dem Highway niemanden zu sehen. Wer nach Ruhe und atemberaubender Natur sucht, der muss definitiv nach Kanada.

Von den USA habe ich bisher nur New York gesehen, was ich nicht als Eindruck des gesamten Landes werten will. Als kleinen Abstecher unserer Flitterwochen haben wir uns San Francisco angesehen und sind anschließend 3 Wochen nach Hawaiis geflogen. Dort haben wir uns die 4 Inseln O’ahu, Kauai, Maui und Big Island angesehen. Auch das dort erlebte war unbeschreiblich. Von fließender Lava die ins Meer tropft, einem 4500 Meter hohen Berg von dem wir die Sterne beobachten konnte, über einen genialen Helikopterrundflug auf Kauai war alles dabei. Man muss erst selbst nach Hawaii fliegen, um festzustellen das fast alle von uns ein völlig falsches Bild von Hawaii im Kopf haben. Natürlich gibt es die Traumstrände mit perfekten Sonnenuntergängen zu hauf. Allerdings unterscheiden sich diese 4 Inseln von der Vegetation so deutlich, dass man viel zu sehen bekommt, was man eher wenig erwartet. Und genau das macht Hawaii als Reiseziel so spektakulär, was ich jedem nur sehr ans Herz legen kann.

Als nächstes steht für uns dann endlich Südafrika auf dem Plan. Wir können es nicht erwarten in den Nationalparks in neue Abenteuer zu tauchen.

 

Hobbies

Auch wenn ich jetzt wohl das typische Bild eines Nerds über mich gezeichnet habe, so ist das nur die halbe Wahrheit. Die andere Hälfte meiner Hobbies spielen sich ganz klar vor der Tür und nicht hinter irgendwelchen Monitoren ab.

Egal ob Wandern, Mountainbiken oder Joggen, hauptsache an der frischen Luft und in der Natur. Als gebürtiger Bayer bin ich natürlich mit den Bergen sehr verbunden und suche oft die Nähe zu den Gipfeln dieser Region. Nach 25 Jahren im Fussball Verein versuche ich nun meine freie Zeit aus sportlicher Sicht immer mit meiner Frau zu teilen. Von Freeletics über Squashen bis hin zu Skaten ist auch hier die Facette breit.

Im Winter ist Skifahren ein neues Hobby geworden und könnte je nach Gefallen noch mit Skitouren erweitert werden. Diese Form des Ausgleiches brauche ich definitiv und möchte ihn niemals missen.

 

 

Der Name digitalnaive

 

Der Wunsch nach einem neuen Namen für meinen digitalen Auftritt kam mir im Kanada Urlaub 2015. Meine Frau fand gefallen an der Idee auch zu bloggen (http://www.stilkarussell.de). Als wir uns auf den langen Autofahrten in aller Ruhe und mit viel Muße einen Namen für sie ausgedacht hatten, merkte ich, dass auch ich irgendwie gerne etwas Griffigeres haben wollte.

 

Grundsätzlich gefiel mir schon lange der Begriff ‚digitalnative‘. Dieser war allerdings bei diversen Domains vergriffen und tauchte auch im gesamten Web an zu vielen Stellen auf. Irgendwie wollte ich mich damit aber nicht abfinden und begann zu überlegen. Ich führte mir immer wieder digitalnative vor Augen und versuchte ihn auf kreative Art in einen anderen Begriff zu transferieren, der das Gleiche aussagt, es gelang mir nicht. Bis mir eines Momentes der Gedanke kam, einfach das t wegzulassen.

 

“Was könnte digitalnaive bedeuten?”, fragte ich mich. Wer oder was ist ein digitalnaive? Je mehr ich darüber sinnierte, desto klarer wurde es mir. Wir alle sind auf unterschiedliche weise digital und naiv zu gleich.

 

Klar mein “Name” ist aus der englischen Sprache, aber lieber definiere ich direkt einen globalen Namen als später vor dem nächsten Problem zu stehen. Mir fehlte allerdings noch die logische Brücke von dem Begriff als solches zu meiner Person.

 

Bin ich ein digitalnaive?

Definitiv!

Kann ich einem digitalnaive helfen?

Absolut!

 

 

Jeder, der meine Seite besucht und sich über Dinge informieren möchte, über die ich berichte, dem kann ich auf meine Art helfen. Somit hatte ich meinen für mich runden Bezug zu meinem neuen Namen – digitalnaive.

 

Und darum geht es auf meinen Seiten, euch, meine Leser zu unterhalten, zu informieren oder Fragen zu beantworten. Das versuche ich mit Beiträgen über Produkte, Reisen oder Anleitungen zu realisieren. Ich werde mich aber nicht auf irgendwelche Themen festlegen. Wichtig ist mir darüber zu schreiben, wonach mir gerade ist und was mir Spaß macht, den letzten Endes ist es auch nur ein Hobby.

 

Viel Spaß auf meinen Seiten und mit meinen Beiträgen!

 

 

 

 

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