27
Jul
2015
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Freeletics – Es ist Halbzeit

Freeletics, ich glaub das funktioniert doch…

Exakt 8 Wochen ist es nun her, dass ich euch in diesem Beitrag – Freeletics geht das wirklich? von meinem Start des Selbstversuches berichtet habe. Üblicherweise macht man Freeletics über 15 Wochen, weshalb nun ein sehr guter Zeitpunkt für ein Zwischenfazit ist.

 

Der aktuelle Trainingsplan – es wird mehr

Wie bei wohl allen Trainingsplänen ist jeder Anfang schwer und gerade Freeletics gehört wohl eher zu den „ekligen“ Kandidaten dieser Gattung. Workouts – namentlich nach Göttern wie Aphrodite, Kentauros oder Dione benannt – treiben einem schon nach wenigen Wochen nur beim lesen des Namens den Schweiß in alle Poren. Fängt alles die erste Woche noch eher recht gediegen an, so zieht es in kürzester Zeit massiv an. Gerade die Einheit „Burpee“ wird zu einem elementaren Bestandteil der Workouts, ist es doch eine satte Allroundeinheit. Aber genau dieser Umfang ist es, der einem erst mal lehrt, wie schwer es ist, sich durch 150 Wiederholungen in einem Training zu quälen.

Ist man, wie ich es war, keinerlei Kraftsport und regelmäßigen Workout gewohnt, so kann man die jeweiligen Trainingseinheit auf dem Papier (oder im Browser) quasi gar nicht einschätzen. Ich ertappe mich jedes Mal aufs Neue, dass ich mir denke: „So schlimm sieht das gar nicht aus“. Fragt man mich nach den ersten 10 Minuten des jeweiligen Workouts noch mal, so werde ich immer das Gleiche antworten – „Scheiße, die haben sich doch was dabei gedacht.“ Hier kommt zumindest für meine Person ein ganz großer Bonus von Freeletics zum Vorschein – die Psyche. Für mich funktioniert die Selbstmotivation oder das Durchbeißen jedes mal aufs neue. Man muss aber auch erwähnen, dass hier die große Gefahr des Selbstbelügens oder schlechten Ausführens der Übung liegt. Wenn man aber ehrlich ist, besteht diese Gefahr auch im Fitnessstudio oder bei anderen sportlichen Aktivitäten.

 

Mit der alten Bestzeit der jeweiligen Einheit vom letzten Mal vor Augen habe ich mich schon sehr oft in den letzten Minuten pushen und zusätzliche Reserven rausholen können. Dass so etwas den Erfolg verstärkt muss ich wohl nicht erwähnen.

 

Die ersten sichtbaren Ergebnisse

Wer mit Freeletics anfängt und sich das Purzeln der Pfunde erhofft, der muss meiner Meinung nach aber auch einen sehr strengen Ernährungsplan einkalkulieren. Es dürften verbotene Genussmittel wie Zucker, Alkohol oder Burger unter keinen Umständen mehr zu sich genommen werden, dann kann man auch mit einem schnellen Gewichtsverlust rechnen. Irgendwie war das auch meine erste naive Denke, aber ich war eigentlich nie darauf gepolt auch einen krassen Ernährungsplan zu verfolgen. Dennoch habe ich mich dazu entschlossen, die „schlechten“ Gewohnheiten wie Süßigkeiten oder Alkohol deutlich einzuschränken. War es früher noch eine halbe Tafel Schokolade, so sind es heute nur 2 Stückchen. Dafür ist zu meiner Ernährung sehr viel Körnerkäse oder Ei hinzugekommen. Mit diesen Lebensmitteln lässt sich deutlich besser regenerieren oder vor einem Workout stärken.

 

Stand ich noch nach 3 Wochen vor dem Spiegel und dachte mir – „Wo ist da jetzt was zu sehen“, so muss ich nun nach 8 Wochen sagen dass es sehr wohl sichtbare Veränderungen gibt. Gewichtstechnisch dürfte ich maximal 1-2 Kilo verloren haben, die Körperform hat sich aber schon deutlich verändert. Natürlich ist das auch immer Ansichtssache, aber ich denke das Foto unterstreicht meine Aussage ganz gut. Da ich eben keinen großen Gewichtsverlust angepeilt habe, komme ich nun also zu einer sehr ordentlichen Transformation, kann aber auch in meiner Freizeit noch genießen, ohne das natürlich zu übertreiben.

 

Freeletics – Ein Zwischenergebnis nach 8 Wochen

 

Hellweek, ihr spinnt doch

Und dann ist da noch die Extra-Einheit, bei Freeletics auch Hellweek genannt. Hat man sich die ersten 6 Wochen immer mehr gesteigert und intensivere Einheiten absolviert, so kommt die erste Prüfung in Woche 7. In dieser Woche verdonnert einen Freeletics zu 2 vollen Workouts pro Trainingstag. Hatte man sich zuvor schon gefreut wenn man ein Aphrodite Programm solide absolviert hatte, so kam in dieser Woche noch beispielsweise einmal Dione dazu. Für alle die keine Vorstellung haben, was diese Programme bedeuten hier die Auflistung:

 

Aphrodite besteht aus 5 Runden, die jede Runde um 10 Wiederholungen pro Einheit abnimmt. Die Startrunde sind 50 Wiederholungen von Burpees, Squats (Kniebeugen) und Situps. Zählt man also die gesamte Menge über die 5 Runden zusammen, so hat man pro Übung 150 Wiederholungen absolviert. Hier kommt aber noch der Workout Dione dazu. Dieser besteht aus 3 Runden á 150 Jumping Jacks (Hampelmänner), 50 Burpees, 50 Straight Legs (auf dem Rücken liegen und Beine gerade nach oben anheben) und 50 Situps.

 

Verrechnen wir beide Einheiten, so kommen wir auf satte 300 Burpees, 300 Situps, 450 Jumping Jacks, 150 Squats und 150 Straight Legs. Jeder der ein wenig Vorstellungskraft hat, darf sich gerne ausmalen, was für ein Workout das für einen einzigen Tag bedeutet. Aber auch an der Stelle sei gesagt: Man schafft es! Der zusätzliche positive Effekt, nach der Hellweek ist, dass einem jede „normale“ Woche wieder harmlos und kleiner vorkommt.

 

Zwischenfazit:

Nach 8 Wochen muss ich unumwunden zugeben, dass mich Freeletics überzeugt. Es funktioniert, man motiviert sich jede Woche aufs Neue und man zieht alle Aufgaben trotz murren durch. Der Lohn der Mühen lässt sich auch schon nach 3-4 Wochen erkennen, dafür empfehle ich aber jedem, wöchentlich ein Foto zu machen. Mich persönlich stellt sogar schon mein Ergebnis in dieser kurzen Zeit sehr zufrieden, umso mehr motiviert bin ich jetzt für die zweite Hälfte.

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