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Mrz
2016
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Gastbeitrag – Das „Internet der Dinge“ ist keine Zukunftsvision mehr

Kühlschränke, Waschmaschinen, Türschlösser kommunizieren ständig miteinander und lassen sich zentral über eine App oder Fernbedienung steuern. Das Internet der Dinge ist schon lange keine Zukunftsvision mehr. Denn immer mehr Geräte sind über das WLAN mit dem Internet verbunden.

Aber wie sehr erleichtern uns diese neuen Technologien das alltägliche Leben wirklich? Und: Welche Herausforderungen sind für Konsumenten und Unternehmen damit verbunden?
Das Internet der Dinge bringt vor allem eines mit sich: Erleichterung im Alltag. Künstliche Intelligenzen in Form von Sprachassistenten können einfache Fragen beantworten, z. B. wann die Wäsche fertig sein wird oder wieviel Milch sich noch im Kühlschrank befindet. In der Zukunft werden Kühlschränke, nicht nur Lebensmittel kühl halten, sondern selbstständig Einkäufe organisieren können. Es gibt auch einige Geschäftsmodelle die das Auto mit dem Haus vernetzen. Somit wächst das Smart Car mit dem Smarthome zusammen. Bis 2020 soll es rund 28 Milliarden vernetzte Geräte geben.

Der wachsende Komfort bringt aber auch einige Gefahren und Risiken mit sich. Die Vernetzung des eigenen Zuhauses bietet Hackern neue Möglichkeiten um in das System eindringen zu können. Man sollte nicht vergessen, dass alle Geräte, die mit WLAN kommunizieren, vor Angriffen von außen ausgeliefert sind. Ebenfalls problematisch für Konsumenten sind  verbaute Kameras und Sensoren die sich in immer mehr Geräten z. B. Smart-TVs oder Kühlschränken befinden. Wer sich also ein Smarthome zulegen möchte, sollte auf einen professionellen Anbieter sowie der ständigen Aktualisierung der Software achten.

Das Internet der Dinge birgt aber auch für Unternehmen große Gefahren in Form von CyberAttacken. Um sich bestmöglich vor Angriffen zu schützen ist eine ständige Wartung der Business Software essentiell. Viele Unternehmen haben veraltete Softwaresysteme und Netzwerke die für Hacker einfach zu knacken sind. In letzter Zeit haben sich Hacker-Angriffe auf große Unternehmen sowie Krankenhäuser immer mehr angehäuft. Mit drastischen Folgen wie z. B. die vollkommene Kontrolle der Stromversorgung oder der Diebstahl von sensiblen Datenmengen usw. Dieses Risiko ist vielen noch nicht bewusst geworden, da betroffene Einrichtungen versuchen solche „Sicherheit-GAUs“ vor der Öffentlichkeit geheim zu halten und große Summen Lösegeld an die Hacker zahlen.

 

Über Roland von www.technologie-trendblog.de

Roland von www.technologie-trendblog.de

Ich bin 19 Jahre alt und komme aus Oberösterreich. Seit meiner schulischen Ausbildung im Bereich “Informationstechnologie und -management” begeistere ich mich für Technologien aller Art. Mit dem Blog
http://www.technologie-trendblog.de” teile ich mit euch die neusten Trends im Bereich der Technik.

 

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