22
Dez
2015
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Denkpause

Langeweile? Zeitproblem? Kreativlos? Perfektionismus!

Die Klassiker – Langeweile, Zeitproblem oder Kreativlos

Was alles wie sehr plausible Gründe für fehlende Einträge in meinem Blog klingen könnten, sind in der Tat gar keine. Häufig lese ich viel über das Thema bloggen und womit auch andere sehr erfahrene hauptberufliche Blogger zu kämpfen haben.

Nehmen wir zuerst einmal die 3 Begriffe und betrachten sie genauer.

 

Eine Bestandsaufnahme

 

Langeweile?

Wer mich kennt, weiß wie sehr ich Technik, Internet oder Zeit mit und vor digitalen Geräten liebe. Einen erfolgreichen Blog zu haben der ständig besucht wird, auf dem sich schön dargestellter Content befindet oder wo User Kommentare schreiben sind für mich Ansporn genug. Langeweile fällt für meinen Mangel an neuen Beiträgen somit klar als Grund aus.

 

 

Zeitproblem?

Diesen Begriff kann man immer aus zwei Perspektiven betrachten. Sicherlich mag man sehr häufig in zeitliche Schwierigkeiten kommen alles unter einen Hut zu bekommen, aber wer an etwas Spaß hat oder etwas gerne tun möchte, der nimmt sich diese Zeit einfach. In meinem Fall würde ich dem Zeitproblem zwar eine gewisse Bedeutung zuschreiben, aber es ist nur eine Randerscheinung. Es gilt Methoden zu finden die einen in besagten Momenten vor Ablenkung schützt, das man sich konkret Zeit für das schreiben nimmt oder das man lernt Beiträge schrittweise zu schreiben. Wer keine Zeit hat, der sollte keinen Blog schreiben von dem er sich dauerhaft große Besucherzahlen erhofft.

 

Kreativlos?

Sollte dieser Moment jemals bei mir eintreffen, ich würde postwendend diesen Blog offline nehmen. Themen habe ich in Hülle in Fülle und könnte damit täglich Postings veröffentlichen. Sei es neue Anschaffungen wie mein 12″ MacBook, das neue NAS Gehäuse von Zyxel 540 oder all die Projekte die ich mit dem Raspberry derzeit umsetze. Ich könnte schreiben dass sich die Tasten durchbiegen. Gerade wenn es um ausführliche Berichte von neuen Produkten geht, möchte ich allerdings so viele Informationen wie möglich erfassen. Nichts ist wichtiger als ein hoher Detailgrad den ein Leser sich von so einem Beitrag erhofft. Deswegen muss ich noch die goldene Mitte für diese Form von Einträgen finden, denke aber das mit einem baldigen Test auszuprobieren.

 

Was ist dann das Problem? Perfektionismus!

Take a break

Darüber habe ich viel gegrübelt in den letzten Tagen und Wochen, meine nun dafür aber eine Erklärung gefunden zu haben, die auf alle Fälle bei mir zutrifft. Das Zauberwort nennt sich Perfektionismus. Für mich ist es oberste Priorität, dass meine Beiträge ordentlich geschrieben sind, gut lesbaren Inhalt bieten und auch optisch ansprechen. Aber genau diese Faktoren sind es, die dass schreiben schon wieder sehr kompliziert werden lassen. Hält man sich an all die Empfehlungen rund ums bloggen, braucht man sehr gutes Bildmaterial, mindestens 400 Wörter pro Eintrag und natürlich passende beziehungsweise griffige Schlagwörter die von Usern gesucht werden. Achtet man also aufgrund seiner Perfektionistisch veranlagten Haltung auf all diese Feinheiten, so wie der Beitrag um ein vielfaches komplexer. Man setzt sich nicht mal eben an das MacBook oder den PC, tippt drauf los und schickt 10 Minuten später seinen Eintrag ins Netz. Schon photopraline erzählte in ihrem Interview vor ein paar Wochen wie viel Zeit sie das bloggen wirklich kostet.

Wenn wir von zwei Beiträgen in der Woche ausgehen, benötige ich für das Fotografieren 4-5 Stunden, für das Bearbeiten der Bilder 4 Stunden, für das Schreiben der Texte sind es weitere 2 Stunden und das Bewerben in den Social Media Kanälen frisst auch noch 1 Stunde. Insgesamt kommen wir somit auf ungefähr 11-12 Stunden „Aufwand“. (Katharina von photopraline.com)

Siehe da, die letzten Wochen wurde sie durch ihr Studium enorm gebremst, was sich sofort in der Zahl ihrer Beiträge niederschlug.

 

Die Lösung?

Es wird hierfür keine goldene Lösung geben, aber ich werde es in Zukunft mit weniger Perfektionismus versuchen. Lieber schreibe ich einen inhaltlich wertvollen Artikel, veröffentliche ihn dann zügig und verbessere im Anschluss kontinuierlich die Optik des Eintrages. Einfach mal machen, dürfte der wohl beste Ansatz sein.

 

 

 

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