5
Jun
2015
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Freeletics – „Geht das wirklich?“

Freeletics – Ein Online Coach, der fantastisches Verspricht

In den letzten Jahren hat sich der Markt für den Fitnessstudio Ersatz über das Internet rasant entwickelt. Eine schier unendliche Masse an Yoga Youtube Kanälen, Personal Coach Videos und Online Trainer gibt es heute. In diesem Massenmarkt sticht Freeletics allerdings seit etwas längerer Zeit massiv heraus und scheint noch lange nicht am Ende der Fahnenstange angekommen zu sein. Alleine in der Stadt in der die Gründung stattfand – München – hat die Facebook Gruppe stand heute schon über 11.000 Anhänger. Dort verabreden sich wildfremde Menschen je nach Stadtteil zu gemeinsamen Workout Sessions oder geben sich gegenseitig Ratschläge.

 

Die attraktive Komponente – man kann überall trainieren

Wohl einer der größten Pluspunkte für diese Trainingsart, man ist an keinerlei Dinge gebunden. Man braucht weder ein Fitnessstudio, noch spezielle Geräte oder besondere Kleidung. Letzten Endes sind es sehr herkömmliche Übungen, die in dieser Form speziell Soldaten sehr bekannt vorkommen werden. Aber auch der Vorteil nicht an einen speziellen Ort gebunden zu sein, macht das Training sehr lukrativ. Selbst der allzeit gestresste durch die Welt jettende Manager hat seinen Trainingsplan immer in der Tasche. Sei es als App auf dem Smartphone/Tablet, oder per Webzugriff im Browser, man weiß immer was als nächstes getan werden muss. So greift auch hier der Slogan „No Excuses“ – weil Situps oder Pushes genauso neben dem Hotelbett vollzogen werden können.

Der virale Effekt – er hat mich gekördert

Die sehr intensive Werbe Präsenz über das Internet hat mich neugierig gemacht und mich jetzt dazu bewegt einen dokumentierten Selbstversuch zu starten. Viele werden sich in meinen Gedanken wiederfinden, den meisten geht es ähnlich. Die Frage die uns am meisten beschäftigt – ist das alles nur Marketing, oder geht das wirklich? Dem möchte ich auf den Grund gehen und habe mir ein Profil angelegt.

Für die Bezahlvariante habe ich mich deshalb entschieden, weil ich wissen will ob ein individuell zugeschnittener Trainingsplan funktioniert. Aber auch die konkreten Vorgaben helfen mir dabei, mich disziplinierter an das Workout zu halten.

 

Die Anmeldung

Ein Trainingsbaustein

Bevor man die direkte Bestellung des Coaches abschließen kann muss man noch ein paar Punkte definieren. So möchte Freeletics wissen, was das persönliche Ziel des Trainings ist. Hier kann man zwischen Kraft, Cardio und beides wählen. Zusätzlich benötigt wird noch die Größe und das aktuelle Gewicht. Abschließend gibt man seinen aktuellen Fitnesslevel an und ob man ein Abo für 3, 6 oder 12 Monate bestellen möchte. Für mich kam von Anfang an nur die Variante mit 3 Monaten in Frage.

 

 

Nach der reinen Online Zahlung in Form von Paypal oder Kreditkarte gelangt man in eine weitere Abfragemaske. Damit Freeletics mir jetzt einen passenden Fitnessplan erstellen kann, müssen sie zunächst meinen aktuellen Fitnessstand in Erfahrung bringen. Ich werde also aufgefordert 3 unterschiedliche Übungen über eine gewissen Zeit so oft wie möglich zu wiederholen. Meine „Aufnahmeprüfung“ besteht aus den 3 Übungen:

  • Pushups – 100 Sekunden
  • Squads – 300 Sekunden
  • Situps – 300 Sekunden

Ohne einschätzen zu können auf welchem Niveau ich mich letzten Endes befinde, habe ich wie von mir gefordert die 3 Übungen nach bestem Gewissen absolviert. Bei den Pushups konnte ich 26, den Squads 176 „falsche“ und den Situps 56 erzielen. Nach dem angeben dieser Werte wird man dann noch gefragt, wie oft man pro Woche trainieren möchte. Ich habe mich für 3x die Woche entschieden, was aber jederzeit manuell verändert werden kann.

 

No Excuses“

 

Das Freeletics Dashboard

Mit dem Hauptslogan von Freeletics soll man nun also mit den nächsten bereits vorgegebenen Einheiten in die erste Woche starten. Diese wird liebevoll „Einführungswoche“ genannt. Man bekommt in seiner Übersicht 3 Workouts aufgeführt in denen immer die Anzahl der zu wiederholenden Übungen benannt ist. Das Trainingskonzept baut darauf auf, dass man die Zeit angibt, die man für die festgelegte Anzahl der Wiederholungen gebraucht hat. Daraus kann sich Freeletics die sich verändernde Fitness ableiten und den Trainingsplan anpassen.

 

Wie genau sich Woche 1 gestaltet, lest ihr dann in meinem nächsten Eintrag.

 

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